Die Wahl der richtigen Etiketten hängt stark von ihrem Einsatzbereich ab. Ob sie für den Innen- oder Außenbereich gedacht sind, spielt eine entscheidende Rolle. Außenetiketten müssen wetterbeständig sein und den Einflüssen wie Regen und UV-Strahlung standhalten. Das bedeutet, dass sowohl das Obermaterial als auch der Druck lichtecht und widerstandsfähig sein müssen. Im Innenbereich sind die Anforderungen weniger streng, da die Etiketten nicht den gleichen Belastungen ausgesetzt sind. Dies macht sie oft günstiger.
Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Ablösbarkeit der Etiketten. Soll das Etikett permanent haften oder nach einer bestimmten Zeit wieder ablösbar sein? Permanenter Klebstoff sorgt dafür, dass das Etikett nicht zerstörungsfrei entfernt werden kann, während ablösbare Klebstoffe eine feste Verbindung mit dem Untergrund eingehen, aber innerhalb von zwei Jahren rückstandsfrei entfernt werden können, sofern der Untergrund geeignet ist.
Die Art der Oberfläche, auf der die Etiketten angebracht werden sollen, beeinflusst ebenfalls die Wahl. Glatte Oberflächen bieten optimale Bedingungen für eine starke Haftung, während raue oder strukturierte Flächen höhere Anforderungen an den Klebstoff stellen. Für solche Oberflächen sind Etiketten mit einem dickeren Klebstofffilm notwendig, um die Haftkraft zu gewährleisten.
Die Form der Fläche spielt ebenfalls eine Rolle. Auf stark gekrümmten Flächen können Standardetiketten rutschen. Für solche Anwendungen sind spezielle Etiketten mit flexiblen Materialien und besonders kriechfestem Klebstoff erforderlich.
Temperaturbedingungen am Einsatzort sind ein weiterer entscheidender Faktor. Haftklebstoffe reagieren auf Temperaturunterschiede; sie sind in der Wärme weicher und bei Kälte spröde. Daher muss der Klebstoff passend zur erwarteten Umgebungstemperatur gewählt werden. Auch Feuchtigkeit, wie Kondenswasser oder Ölrückstände, kann die Haftung beeinflussen. Die Oberflächen sollten trocken und sauber sein, um eine optimale Klebewirkung zu erzielen.
Unregelmäßige Oberflächen wie Ecken, Falze oder Erhebungen erfordern besondere Etiketten, die diesen Bedingungen standhalten und nicht durch Druck durchdrücken. Auch ungewöhnliche Einflüsse wie hohe Temperaturen oder Chemikalienkontakt verlangen nach Spezialetiketten, die diesen Bedingungen gewachsen sind.
Zu guter Letzt ist die Methode, wie die Etiketten aufgebracht werden, wichtig. Handgespendete Etiketten stellen meist keine großen Anforderungen, während bei der automatischen Spende technische Spezifikationen erfüllt sein müssen. Das Trägerpapier muss beispielsweise die richtige Transparenz für Lichtschranken aufweisen, damit das System korrekt arbeitet.
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