Individuell bedruckte Plastikkarten sind aus vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Ob Besucherausweise, Geschenkgutscheine oder Mitgliedskarten – sie ermöglichen eine schnelle und unkomplizierte Identifikation. Je nach Anforderungen kommen verschiedene Druckverfahren zum Einsatz, die sich in Qualität, Haltbarkeit und Anwendungsbereich unterscheiden.
Welche Druckverfahren gibt es? Beim Kartendruck werden hauptsächlich drei Technologien verwendet: Direkttransfer, Retransfer und Thermo-Rewrite. Jedes Verfahren hat spezifische Vorteile und eignet sich für unterschiedliche Anwendungen.
Direkttransferdruck: Schnelle und scharfe Ergebnisse
Dieses Verfahren basiert auf dem Sublimationsdruck. Dabei wird die Farbe durch Wärme auf die Karte übertragen. Besonders geeignet ist dieses Verfahren für einfache Karten wie Mitgliedsausweise oder Barcodes. Es gibt auch monochrome Farbbänder, die im Thermotransferdruck genutzt werden, um gestochen scharfe Texte und Barcodes zu erzeugen.
Vorteile des Direkttransferverfahrens:
• Kostengünstig und schnell
• Ideal für einfache Karten
• Scharfe Texte und Barcodes
Nachteile:
• Ungeeignet für Chipkarten mit Erhebungen
• Kleine unbedruckte Ränder an den Kartenrändern
Retransferdruck: Maximale Qualität und Haltbarkeit
Der Retransferdruck ist eine Weiterentwicklung des Direkttransfers. Hier wird das Druckbild zuerst spiegelverkehrt auf einen Retransferfilm gedruckt, der dann auf die Karte laminiert wird. Dadurch entstehen brillante, randlose Druckergebnisse, die auch auf Chipkarten möglich sind.
Vorteile des Retransferverfahrens:
• Hochauflösende, randlose Drucke
• Geeignet für Chipkarten und unebene Oberflächen
• Widerstandsfähiger gegen Kratzer und Abnutzung
Nachteile:
• Höhere Anschaffungs- und Betriebskosten
• Etwas längere Druckzeiten
Thermo-Rewrite: Flexible Lösung für mehrfach nutzbare Karten
Das Thermo-Rewrite-Verfahren funktioniert ohne Farbband. Stattdessen wird ein spezielles Kartenmaterial verwendet, das sich durch Wärme verändert. Das Besondere: Die Karten können bis zu 200 Mal neu beschrieben werden. Perfekt für Besucherausweise oder temporäre Zutrittskarten.
Vorteile des Thermo-Rewrite-Verfahrens:
• Kein Verbrauchsmaterial nötig
• Umweltfreundlich und wiederverwendbar
• Ideal für temporäre Karten
Nachteile:
• Begrenzte Farboptionen (meist Schwarz oder Blau)
• Geringere Druckauflösung als andere Verfahren
Welches Verfahren ist das richtige für Dich?
Ob Direkttransfer oder Retransfer – die Wahl des richtigen Verfahrens hängt von Deinen Anforderungen ab. Für einfache Karten mit Texten und Barcodes reicht oft der Direkttransferdruck aus. Soll die Karte jedoch besonders langlebig und randlos bedruckt sein, ist der Retransferdruck die bessere Wahl. Wer Karten mehrfach beschreiben möchte, sollte auf das Thermo-Rewrite-Verfahren setzen.
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